Über uns und andere

Unsere Geschichte

In den Jahren 2006 und 2007 marschierten Rechtsextremisten durch Minden. Weil Mindener Bürgerinnen und Bürger ihre Straßen nicht den Antidemokraten überlassen wollten, bildete sich ein breites „Bündnis gegen Rechts“, das sich zunächst sporadisch und seit Januar 2010 unter dem Motto „Minden – Für Demokratie und Vielfalt“ regelmäßig im Steuerkreis traf und über präventive Arbeit i. S. des Mottos beriet.
Es wurde eine externe Koordinatorenstelle eingerichtet, die von Januar 2010 bis Juni 2011 bei der friwo „(Aktionsgemeinschaft Friedenswochen e. V.) angesiedelt war.
Nach den erfolgreichen Bemühungen der Stadt Minden um Berücksichtigung des beim Bundesfamilienministerium angesiedelten Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMKPETENZ STÄRKEN gab es sachliche Gründe, die Stelle des Externen Koordinators in eine andere Trägerschaft zu überführen.

Gründung des Vereins

Am 15. Juni 2011 wurde der Verein „Minden – Für Demokratie und Vielfalt e. V:“ gegründet, um die Trägerschaft für die Stelle zu übernehmen: ein neuer Verein, ein neuer Treffpunkt, ein Vorstand und eine Mitgliedschaft mit viel Sachkompetenz und Verankerung in der Breite der Mindener Gesellschaft. Dazu die Übernahme des Mottos „Für Demokratie und Vielfalt“ in den Vereinsnamen.

Der Verein ist aber mehr als „nur“ Trägerverein für die Koordinatorenstelle: er versteht sich einerseits als Ansprechpartner für die Umsetzung von Projektideen im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes Minden (LAP) und wird andererseits eigene Projekte (z. B. Vorträge, Ausstellungen, Korbiniansapfelbäume) initiieren und gestalten.

Die Förderphase des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMKPETENZ STÄRKEN endete per 31.12.2014.

Direkt im Anschluss daran begann das Folgeprogramm „Demokratie leben!“, das zunächst bis 2019 begrenzt war und im Anschluss daran bis Ende 2024 verlängert wurde.

Mit einem gut aufgestellten Bündnis in Minden wird die präventive Arbeit gegen Extremismus fortgesetzt. Auf dem Ausgangsschwerpunkt Rechtsextremismus wird sicher weiterhin die Hauptarbeit liegen. Das schließt nicht aus, sich mit anderen Extremismusphänomenen wie z. B. Linkextremismus zu befassen.