Termine Oktober

01.10.-07.10.2012 Sukkot (Laubhüttenfest) – Jüdisch
Das Laubhüttenfest: Sieben Tage lang in Israel, außerhalb acht Tage, soll man sein festes Haus verlassen und in Laubhütten wohnen, um daran zu erinnern, dass die Kinder Israel 40 Jahre durch die Wüste wanderten und von G’tt beschützt wurden. Die Hütten müssen unter freiem Himmel stehen und dürfen nur mit Laub bedeckt werden.
07.10.2012 Erntedankfest – Evangelisch
Die Christen danken Gott für die eingebrachte Ernte und für alles, was den Menschen zum Leben geschenkt wird. Die Kirche wird mit Früchten, Gemüse, Getreide, Brot und Blumen geschmückt.
08.10.2012 Schemini Azereth (Schlussfest) – Jüdisch und
09.10.2012 Simchat Tora (Fest der Gesetzesfreude) – Jüdisch
Freude der Thora: Jeden Schabbat (Samstag) trägt man in der Synagoge einen Abschnitt aus der Thora (5 Bücher Moses) vor, so dass man im Ablauf eines Jahres die Thora einmal komplett gelesen hat. An Simchat Thora wird der Zyklus der Thora-Lesung abgeschlossen und anschließend von vorne begonnen. Bei diesem sehr fröhlichen Fest wird, begleitet von Gesang, mit den Thorarollen auf dem Arm durch die Synagoge getanzt, als Ausdruck der Verbundenheit und Liebe zur Schrift.
10.10.2012 Todestag des Heiligen Hüseyin – Alevitisch
Der 10. Oktober 680 wird als Todestag des Heiligen Hüseyin angenommen und viele Aleviten gedenken neben dem Muharrem-Fasten auch an diesem Tag des Heiligen.
25.10.-28.10.2012 Opferfest – Islamisch/Alevitisch
Arabisch ‚idu l-adha, türkisch „Kurban Bayramı“. Das Opferfest ist eines der bedeutenden islamischen Feste. Das Fest erinnert an die Bereitschaftsprüfung Ibrahims (=Abrahams), seinen Sohn Ismail zu opfern. Ibrahim folgte Gottes Willen, der ihm im letzten Moment einen Widder als Opfertier schickte. So sollen alle wohlhabenden Muslime nach dem
Festgebet in der Moschee an einem dieser Festtage ein Tier opfern. Ein Teil des Opfertieres dient der Versorgung Bedürftiger, ein Teil wird an Nachbarn verteilt und einen Teil behält man für sich.
31.10.2012 Reformationstag – Evangelisch
Martin Luther leitete mit seinen theologischen Gedanken über Rechtfertigung, Stellung der Bibel und gegen den Ablasshandel der damaligen Kirche die Reformation ein. Am Vorabend zu Allerheiligen 1517 soll er in Wittenberg an der Schlosskirche 95 Thesen veröffentlicht haben, die zur Bildung der evangelischen Kirchen führten. Die evangelischen
Kirchen wissen sich der Grundüberzeugung verpflichtet, dass eine Kirche sich immer wieder reformieren muss.