Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V. – Obere Altstadt: Kinder lernen Vielfalt schätzen

Kinder, die über eine gemeinsame Gestaltung ihres Stadtviertels/Lebensraumes Zusammenarbeit lernen, werden gegen Einflüsse rechtsextremistischer Organisationen gestärkt.
Das Projekt „Kinder lernen Vielfalt schätzen“ ist eingebettet in die interkulturelle Arbeit in der Oberen Altsstadt seit den siebziger Jahren. Eine „Parade der Vielfalt“, zu der auch Familien mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderungen eingeladen werden, hat es in Minden bisher nicht gegeben. Das Projekt bereichert das Altstadtfest und die Arbeit des Netzwerkes BOA „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in der Oberen Altstadt. Es verstärkt die Kooperation der beteiligten schulischen und außerschulischen Einrichtungen und ist auf Wiederholung angelegt.
Das Projekt „Kinder lernen Vielfalt schätzen“, das sich an Kinder der Elementar- und Primarstufe wendet ist u.a. mit dem Projekt „Klima für Energiewandel“ verknüpft, das sich an SchülerInnen der Sek II richtet und vom Land NRW finanziert wird.
Im Sommer des Schuljahres 2011/12  und in der ersten Hälfte des Schuljahres 2012/13 bietet die friwo im Eine-Welt-Dorf für 15 Kita-Gruppen und 15  Grundschulklassen je zwei Projekttage, also insgesamt 30 Projekttage, zum Thema „Parade der Vielfalt: Sonne, Wind und Wasser“ an. Das Thema wird dann in den Kitas bzw. Schulen in Unterrichtsreihen fortgeführt und von der friwo begleitet.
Das elementare Thema „Sonne, Wind, Wasser, Erde“ spiegelt sich in Märchen, Liedern, Tänzen, Speisen und Spielzeug unterschiedlicher Kulturen (z.B. Indien, Tansania, Peru, Weißrussland, Sibirien, Deutschland). Hierzu wird den Kindern an den Projekttagen ein vielfältiges Angebot gemacht. Außerdem werden sie in die Gestaltung der Parade eingeführt.
Die Ergebnisse der insgesamt 30 Projekttage und der Bildungsarbeit in den Einrichtungen fließen ein in eine „Parade der Vielfalt“ (ähnlich dem Carnival der Kulturen in Bielefeld) beim nächsten Altstadtfest im Sommer 2013: Das Motto lautet „Sonne, Wind und Wasser“.

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