Stark durch Musik – für ein tolerantes Miteinander!

Der Verein Interkulturelles Begegnungszentrum Juxbude e. V., Minden ermutigt mit seinem Projekt „Stark durch Musik – für ein tolerantes Miteinander!” Jugendliche, künstlerisch/musikalisch aktiv zu werden und die Ergebnisse mit Hilfe des Internets zu präsentieren. Dabei soll das Selbstbewusstsein der Jugendlichen gestärkt und gleichzeitig ein Gespür für ein gesundes Verantwortungsgefühl vermitteln werden.
Ziel ist es, die eigene Arbeit, Sprache und das eigene Auftreten zu reflektieren, Gefühle, Meinungen und Einstellungen konstruktiv zu äußern und sich auf friedlichem Wege Gehör zu verschaffen. Gleichzeitig gehört dazu eine Sensibilisierung für Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus.
Da in den letzten Jahren ein deutlicher Trend zur Selbstdarstellung von Jugendlichen im Internet stattfindet, wird es immer bedeutender, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Gerade Musik ist eine Form der Darstellung von Missständen bei Jugendlichen. Leider wird das Medium Musik dabei auch oft als Sprachrohr falscher Ideale. Der Trend hin zu gewaltverherrlichenden, sexistischen, antisemitischen oder rassistischen Texten ist gerade in der Rapszene zu verfolgen. Das Internet wird dabei als Medium für die vielfältige, schnelle Verbreitung genutzt. Folgen und Konsequenzen sind dabei den wenigsten bekannt. Gerade hier besteht bei vielen Jugendlichen akuter Aufklärungsbedarf.
Den Jugendlichen werden innerhalb des Projektes Musiker an die Seite gestellt, die ohne eine oft gewaltverherrlichende Sprachwahl auskommen und den Kindern als Vorbild dienen. Ziel ist es des Weiteren, den Jugendlichen ein Gefühl dafür zu geben, dass Musik ein friedliches und zugleich starkes Ventil sein kann, ihrem Frust freien Lauf zu lassen und gemeinsam in einer Gruppe zusammen zu arbeiten, ohne jemanden dabei Schaden zuzufügen. Dabei können sie selbst Konzepte erarbeiten, Musik produzieren, kreativ handeln und das Gelernte umsetzen. Die Ergebnisse werden präsentiert und können veröffentlicht werden. Alles geschieht unter Anleitung und Hilfestellung, wobei die eigene Kreativität nicht eingeschränkt werden soll.
Das Projekt richtet sich an männliche und weibliche Jugendliche des Einzugsgebiets im Alter von 13-18 Jahren.

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